Männer und Kompetenz...

Zum Glück bin ich seit ein paar Tagen wieder gesund. War echt anstrengend. Ich bin gar nicht so gut darin krank zu sein und eine Woche zu Hause im Bett zu liegen, das ist für mich keine Erholung, sondern eine Qual. Aber wie gesagt, das ist vorbei. Ich hoffe nur, dass ich das für dieses Jahr abhacken kann. Schließlich habe ich echt viel aufzuholen. Ich meine in der Arbeit. Da ist einiges liegengeblieben und darüber hat sich natürlich keiner gefreut, vor allem nicht mein Chef. Aber ich konnte ja nichts dafür. Ich hab mir das nicht ausgesucht. Egal, jetzt liegt es ja hinter mir.

Mein Projekt hat für die paar Tage ein Kollege betreut, der sich leider Gottes überhaupt nicht mit dieser Art der Projekte auskennt. Er denkt natürlich, er wäre der Bau-Experte vor dem Herrn, aber leider nicht. Ich frage mich oftmals warum Männer vorgeben, sie könnten alles? Irgendwie haben sie ein Problem damit, zugeben zu müssen, dass sie in irgendetwas nicht so gut sind. Und wenn eine Frau mehr Plan hat, als sie, dann wird das erst richtig schlimm. Wie oft ich mich mit meinen männlichen Kollegen rumstreiten musste, weil sie dachten, sie könnten mir Ratschläge erteilen.

Ich hab nichts gegen Ratschläge, die Sinn machen, aber wenn jemand gar keinen Plan hat, soll er sich raushalten. Ich hab mich natürlich durchgesetzt, doch was ich übriggelassen habe, war das zerbrochene Selbstbewusstsein von zahlreichen Männern. Ich würde sie ja bemitleiden, aber die meisten von ihnen haben sich danach recht unkollegial verhalten, so dass mir nichts anderes übrig bleibt, als sie zu ignorieren. Deswegen sagen sie hinter meinem Rücken, ich wäre eine Emanze. Stört mich nicht. Sollen sie nur. Ich konzentriere mich in der Zwischenzeit auf meine Arbeit und schwimme ihnen davon.

15.9.11 12:44

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